Aromatisierte Tees

Aromatisierungen sind keine modischen Erfindungen, sondern haben eine lange Tradition. Bereits vor Tausenden von Jahren wurden in China  Tees mit Blumen ‚beduftet‘. Auch wurden getrocknete Blüten (Osmanthus, Rosen oder Lotusblüten) beigefügt, um den Tee zu verfeinern. Selbst in Ostfriesland hat die Aromatisierung ihre Historie: der besonders gute Tee für Sonn- und Feiertage wurde mit einer Vanilleschote aromatisiert. Noch heute nennt man ihn Ostfriesischen Sonntagstee. In den letzten 40 Jahren kamen immer mehr Aromatisierungen hinzu.  Für den Verbraucher wichtig: Tees dürfen – im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln – nicht künstliche aromatisiert werden. Zur Verwendung kommen ausschließlich natürliche und natur-identische Aromen. Natürlich gibt es auch bei diesen Aromen Qualitätsunterschiede, wobei ein natürliches Aroma nicht zwingenderweise gut sein muss.  Bei der Auswahl unserer Aroma-Edition sind wir sehr kritisch:

  • das Aroma muss bei Trinktemperatur entfaltet sein
  • das Aroma darf den Tee nur umschmeicheln, d.h. der Teegeschmack darf nicht verloren gehen
  • das Aroma darf sich beim Erkalten des Tees nicht verändern oder verflüchtigen;
  • der Duft des Tees muss dem Geschmack des Tees entsprechen.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass einzelne Geschmacksnuancen unterschiedlich wahrgenommen werden. Manch ein Kunde schmeckt primär die eher säuerlichen Komponenten, ein anderer eher die süßen. Es ist aber fast immer so, dass man sich von seiner Nase leiten lassen kann.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass bestimmte Aromatisierungen nicht ganzjährig erhältlich sind. Winterliche, eher ‚schwere‘ Tees werden abgelöst von fruchtig-frischen Tees, die auch gut als Eistee genossen werden können, bevor im Herbst die ‚runden‘ Fruchtaromen wie Apfel und Pflaume in einigen Variationen das Sortiment bereichern. Lassen Sie sich überraschen – vielleicht werden Sie neugierig und entdecken ganz neue Seiten Ihres Teegenusses.

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